Eigentlich auch eher ein Traum aber ich würd gern mal ein paar meiner Geschichten oder eine Geschichte für Kinder veröffentlichen. Als Bilderbuch:-) Manchmal fällt mir was neues zu ihr ein, eine Farbe oder ein Bild entsteht in mir, innen. Irgendwie hab ich auch noch Angst davor, dass es die Magie verliert,das ist wie wenn man Bilder öffentlich ausstellt von denen man sich selbst noch nicht genug verabschiedet hat. Aber ich wünsche mir, dass an meinen Geschichten eines Tages einfach Menschen Freude haben werden. Aber dazu finde ich bisher noch keinen Anfang.

Das ist etwas, was ich auch persönlich total an Kunst liebe, da ist so ein Anfang mit irgendetwas, vollkommen egal was, ein Korken, ein Gedanke, Zeit, dieses Nichts, ein Duft oder ein einzelner Buchstabe und daraus ergibt sich dann das nächste mit einer Melodie, einer Farbe...alles fügt sich einfach wunderbar zusammen...verbindet sich und löst sich wieder auf. Wie eine Geschichte und vorallem wie etwas, was keinen Unterschied mehr macht zwischen dem, was man geschaffen hat, egal was es ist und halt einem selbst. Auch vollkommen egal ob man ne halbe Stunde gebraucht hat bis man einen Strich auf die Leinwand bekommen hat oder wie schwer einem das gefallen ist. Kunst ist nie gleich, im Grunde ein unerschöpfliches Etwas.

Ich weiß, dass es auch immer ein wenig lächerlich klingt, klingen muss, wenn man über Kunst schreibt. Eigentlich kann man sich jedesmal den Versuch total schenken. Weil sie lächerlich ist, Kunst ist so lächerlich, genauso wie Liebe lächerlich ist, sie ist so albern und so toternst, so tief und so weit und so umwerfend lächerlich dass man sie einfach nur lieben kann. Kunst ist das Beste, was einem überhaupt im Leben passieren kann. Kunst geschieht einfach. Wie Liebe, wenn man halt nicht andauernd vor ihr davon läuft. Aber Liebe findet den Menschen, Kunst kann das auch.

Voll großartig und voll unspektakulär. Voll traurig und voll heiter. Vorallem aus, nur was halt grad so bei einem aufm Tisch liegt, sowas liebe ich ja. Bis es fertig ist oder unfertig bleibt. Ich lasse so gerade einfach Bilder entstehen, die halt grad so in mir selbst sind und raus können, in einem zwanzig Jahre altem Agfa Fotopapier Karton, der mir als Bilderrahmen dient. Früher haben Kinder mal Murmelbilder darin gemalt und das schönste an all diesen Bildern ist für mich, das Entstehen ja. Aber immer auch das Auflösen. Wie wegschmeissen aber besser. n bisschen erinnert mich das immer an diese glaub buddhistischen Mönche, die ihr Kunstwerk wieder wegwischen wenn sie es fertig in den Sand gemalt haben. Das ist etwas unglaublich schönes. Schön und befreiend und es geht sehr leicht. Kunst kann einfach alles sein fürn Menschen. Leicht oder laut oder leise. Alles. Auch n bisschen wie beten weil darin alles ist.

Dir fehlt Inspiration? Schau doch mal hier oder hier und vorallem: es ist Frühling

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